Bauschutt zu entsorgen kostet je nach Menge und Weg unterschiedlich viel: Kleinmengen nimmt der Wertstoffhof gegen eine kommunale Gebühr an, bis zu 1 m³ passt in einen BigBag ab 99 €, größere Mengen holt ein Bauschuttcontainer ab 199 € für 3 m³ ab.
Ob Sie von Bauschutt, Schutt, alten Fliesen, Steinen oder Brocken vom Umbau sprechen: Entscheidend für den Preis sind die Menge und ob der Schutt sauber ist – also nur mineralisches Material wie Beton, Ziegel, Fliesen und Mörtel enthält.
Was kostet es, Bauschutt zu entsorgen?
Das hängt vor allem von der Menge ab. Am Wertstoffhof legt jede Kommune ihre Gebühren selbst fest, eine bundesweit gültige Preisangabe gibt es nicht – maßgeblich ist die Gebührenordnung vor Ort. Hinzu kommen eigener Transport und Zeit. Beim BigBag und beim Container zahlen Sie dagegen einen Festpreis, in dem Abholung und Entsorgung bereits enthalten sind.
Bei CURANTO kostet der BigBag für bis zu 1 m³ Bauschutt ab 99 €, regional bis ca. 149 €. Der Bauschuttcontainer kostet ab 199 € für 3 m³; je größer der Container, desto günstiger wird der einzelne Kubikmeter. Was ein Bauschuttcontainer in welcher Größe kostet, welche Maße er hat und was hinein darf, steht auf der Seite Bauschuttcontainer mieten.
Bauschutt entsorgen: die drei Wege im Vergleich
| Weg | Sinnvoll für | Kosten | Ihr Aufwand |
|---|---|---|---|
| Wertstoffhof (Selbstanlieferung) | Kleinmengen, z. B. ein paar Eimer Fliesen oder Steine | Gebühr je nach Kommune, teils mit Freimenge | selbst laden, fahren, abladen; bei größeren Mengen mehrere Fahrten |
| BigBag | bis 1 m³ bzw. max. 1.000 kg | ab 99 €, regional bis ca. 149 € | befüllen, Abholung beauftragen |
| Bauschuttcontainer | ab ca. 3 m³, z. B. Bad- oder Küchenrenovierung, Abriss | ab 199 € (3 m³), Festpreis inkl. Transport und Entsorgung | befüllen bis zur Ladekante, Abholung beauftragen |
Kann man Bauschutt kostenlos entsorgen?
Teilweise: Manche Kommunen nehmen kleine Mengen Bauschutt am Wertstoffhof gebührenfrei an, andere berechnen ab dem ersten Eimer eine Gebühr. Ob es eine Freimenge gibt und wie hoch sie ist, legt jede Kommune selbst fest. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem örtlichen Wertstoffhof oder kommunalen Entsorger.
Auch bei einer Freimenge bleiben Transport und Zeit nicht kostenlos: Sie laden den Schutt selbst, fahren ihn hin und laden ihn dort wieder ab. Bauschutt ist schwer – rund 1 t pro Kubikmeter, wie die Auswertung zum Gewicht von Bauschutt zeigt.
Kleine Mengen Bauschutt: Wertstoffhof oder BigBag
Bis 1 m³ sind Wertstoffhof und BigBag die passenden Wege. Der Wertstoffhof ist günstig, wenn Sie ein geeignetes Fahrzeug haben und der Hof nicht weit entfernt ist. Der BigBag lohnt sich, wenn Sie keinen Anhänger haben oder nicht mehrfach fahren wollen.
- BigBag: darf mit bis zu 1 m³ Fliesen oder Bauschutt befüllt werden, maximal 1.000 kg. Es fällt keine Miete an, der BigBag steht, bis Sie die Abholung beauftragen.
- Abholung: Der befüllte BigBag muss für das Fahrzeug erreichbar stehen. Die Bedingungen erklärt der Artikel Big Bag: Kosten, Preis und Einsatzzwecke.
- Öffentlicher Grund: Für einen BigBag auf Gehweg oder Straße ist eine Genehmigung der Stadt nötig; sie lässt sich für den BigBag nicht im Shop mitbestellen.
In die Restmülltonne gehört Bauschutt auch in kleinen Mengen nicht. Er ist mineralischer Bauabfall und wird getrennt verwertet.
Größere Mengen: Bauschutt im Container
Ab etwa 3 m³ ist der Container der übliche Weg. Er wird geliefert, steht bis zu 21 Tage ohne Aufpreis auf Ihrem Grundstück und wird nach Ihrem Auftrag abgeholt. Bis 12 Uhr bestellt, steht er in 95 % der Fälle am nächsten Tag. Für Privatkunden gibt es bei richtig befülltem Bauschutt keine Gewichtsgrenze, es gilt nur das Transportgewicht von max. 10 t.
Preise je Größe, Maße, Gewicht und die vollständige Liste, was in den Container darf, finden Sie auf der Seite Bauschuttcontainer mieten. Wie viel Platz der Container braucht, klärt Passt ein Container in meine Einfahrt?. Auf öffentlichem Grund ist eine Sondernutzungserlaubnis nötig, die Sie für den Container bundesweit direkt im Shop mitbestellen können – Details unter Wann wird eine Stellgenehmigung benötigt?
Bauschutt richtig trennen
Sauberer Bauschutt ist am günstigsten. Beton, Ziegel, Fliesen, Mörtel, Putz und Natursteine dürfen zusammen entsorgt werden, fest anhaftender Fliesenkleber oder Mörtel ist kein Problem. Teurer wird es, sobald lose Fremdstoffe dazukommen:
- Geringe lose Fremdanteile wie Holz, Folie oder Kabelreste: Bauschutt verunreinigt
- Renovierungsabfall mit höchstens 15 % Bauschutt: Baumischabfall schwer
- Renovierungsabfall ohne Bauschutt: Baumischabfall leicht
Trennen Sie deshalb schon beim Abbruch mineralisches Material vom Rest. Im Zweifel hilft der Abfallberater.
Was nicht zum Bauschutt gehört
Einige Materialien sehen mineralisch aus, gehören aber nicht in den Bauschutt:
- Ytong, Porenbeton, Bims, Rigips und Gipskarton gehören in den Container für Leichtbaustoffe, weil Gips das Bauschutt-Recycling stört. Mehr dazu: Rigips und Gipskarton entsorgen. Poroton ist dagegen ein Ziegel und darf in den Bauschutt.
- Mineralwolle (Glas- und Steinwolle) gehört in den Container für KMF Dämm- & Mineralwolle.
- Erde, Sand und Kies gehören in den Container für Boden & Erdaushub.
- Asbest, etwa in Eternitplatten, gehört zu einem zugelassenen Sonderabfallentsorger. CURANTO nimmt Asbest von Privatkunden nicht an; Gewerbekunden können die Entsorgung über die Geschäftskunden-Anfrage anfragen. Siehe Asbest entsorgen: Kosten und Regeln.
Bauschutt im Garten zu vergraben oder liegen zu lassen, ist keine Alternative: Das ist unzulässige Abfallbeseitigung.
Container oder Wertstoffhof – was lohnt sich?
Bei kleinen Mengen, besonders innerhalb einer kommunalen Freimenge, ist die Selbstanlieferung zum Wertstoffhof meist die günstigste Option. Sind mehrere Anhängerfahrten nötig, wird der Festpreis-Container in der Regel wirtschaftlicher, weil Fahrten, Anhängermiete und Zeitaufwand entfallen. Rechnen Sie dafür die Gebühr Ihres Wertstoffhofs für Ihre Menge zusammen, addieren Sie die Kosten für Anhänger und Fahrten und vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Containerpreis für Ihre Postleitzahl.
Häufige Fragen zum Thema Bauschutt entsorgen
Was kostet es, Bauschutt zu entsorgen?
Ab 99 € im BigBag für bis zu 1 m³ und ab 199 € im Container für 3 m³, jeweils inklusive Abholung und Entsorgung. Am Wertstoffhof hängt die Gebühr von der Kommune ab; maßgeblich ist die örtliche Gebührenordnung.
Wie viel kostet Bauschutt entsorgen pro Kubikmeter?
Im Container sinkt der Preis pro Kubikmeter mit der Größe, am günstigsten ist der 7-m³-Container; die Ab-Preise aller Größen stehen auf der Seite Bauschuttcontainer mieten. Am Wertstoffhof legt jede Kommune den Preis selbst fest.
Kann man Bauschutt kostenlos entsorgen?
Nur dort, wo die Kommune eine Freimenge anbietet: Manche Wertstoffhöfe nehmen kleine Mengen gebührenfrei an, andere berechnen ab dem ersten Eimer eine Gebühr. Transport und Zeit tragen Sie in jedem Fall selbst.
Kann man Bauschutt beim Wertstoffhof entsorgen?
Ja, die meisten Wertstoffhöfe nehmen Bauschutt in haushaltsüblichen Mengen an, je nach Kommune gebührenfrei im Rahmen einer Freimenge oder gegen Gebühr. Größere Mengen sind im Container meist einfacher.
Wo kann ich kleine Mengen Bauschutt entsorgen?
Bis 1 m³ am Wertstoffhof oder im BigBag ab 99 € (max. 1.000 kg). Der BigBag lohnt sich, wenn Sie keinen Anhänger haben oder nicht mehrfach fahren wollen.
Kann man kleine Mengen Bauschutt im Restmüll entsorgen?
Nein, Bauschutt zählt als mineralischer Bauabfall und gehört auch in kleinen Mengen nicht in die Restmülltonne, sondern zum Wertstoffhof, in den BigBag oder in den Container.
Kann man Bauschutt im Garten entsorgen?
Nein, Bauschutt im Garten zu vergraben oder liegen zu lassen ist unzulässige Abfallbeseitigung und keine Alternative zur ordnungsgemäßen Entsorgung.
Wie kann man Bauschutt am günstigsten entsorgen?
Bei Kleinmengen über eine kommunale Freimenge am Wertstoffhof, sofern es eine gibt. Bei größeren Mengen oder mehreren Anhängerfahrten ist ein Festpreis-Container ab 199 € meist wirtschaftlicher; sauber getrennter Bauschutt ist dabei immer günstiger als gemischter.
Wie ist Bauschutt zu entsorgen?
Bauschutt wird von Holz, Gips, Dämmung und anderen Fremdstoffen getrennt und dann je nach Menge zum Wertstoffhof gebracht, im BigBag (bis 1 m³) oder im Container (ab 3 m³) abgeholt.
Kann man Steine als Bauschutt entsorgen?
Ja, Natursteine wie Marmor oder Granit sowie Ziegel- und Betonbruch zählen zu den mineralischen Materialien, die in den Bauschutt dürfen.
Ist Rigips als Bauschutt zu entsorgen?
Nein, Gipskarton und Rigips zählen nicht zum mineralischen Bauschutt und gehören in einen Container für Leichtbaustoffe.
Kann ich Eternitplatten über den Bauschutt entsorgen?
Nein, Eternit- bzw. Asbestzementplatten enthalten Asbest und gehören nicht in den Bauschutt, sondern zu einem zugelassenen Sonderabfallentsorger.