Ytong, Porenbeton & Bims entsorgen: Container für Leichtbaustoffe

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Autor: Sven Wähnke | Datenstand: 25. September 2026 | Lesezeit: 5 Minuten

Ein Container für Ytong, Porenbeton und Bims kostet bei CURANTO ab 289 € für 3 m³ und ab 489 € für 7 m³ – inklusive Transport, Entsorgung und bis zu 21 Tagen Stellzeit, ohne Gewichtsgrenze.

Er nimmt Leichtbaustoffe sortenrein auf: Porenbeton (Ytong, Gasbeton), Bims, Poroton sowie Rigips, Gipskarton und Gipsfaserplatten – auch mit fest anhaftendem Putz, Mörtel, Kleber oder Fliesen.

Ytong ist kein Sondermüll, darf aber nicht in den Bauschutt, weil er Sulfat enthält und nicht mit Beton und Ziegeln recycelt werden kann.

Was kostet es, Ytong und Porenbeton zu entsorgen?

Ab 289 € für 3 m³. Die Preise unterscheiden sich je nach Region deutlich, teils um mehr als das Doppelte, weil Transportwege und Annahmegebühren abweichen.

GrößePreisspanne (ab-Preise je Region)Preis pro m³ ab
3 m³ab 289 € bis ab 659 €ca. 96 €
5 m³ab 389 € bis ab 899 €ca. 78 €
7 m³ab 489 € bis ab 1.139 €ca. 70 €

Ohne Gewichtsgrenze: Befüllt wird bis zur Ladekante, das Gewicht spielt keine Rolle. Alle Preise inklusive MwSt., Transport, Entsorgung und bis zu 21 Tagen Stellzeit. Den Festpreis für Ihre Postleitzahl zeigt der Konfigurator, Gewerbekunden bestellen im Geschäftskunden-Shop.

Sortenrein ist dieser Container die günstigste Lösung für Leichtbaustoffe: Ytong im schweren Baumischabfall (ab 389 € für 3 m³) ist teurer, und Rigips im leichten Baumischabfall kostet ab 309 € statt ab 289 €.

Ist Ytong Sondermüll? Warum Porenbeton trotzdem getrennt werden muss

Nein, Ytong und Porenbeton sind kein Sondermüll, sondern nicht gefährlicher mineralischer Bauabfall. Der Container wird bei CURANTO unter dem AVV-Abfallschlüssel 17 01 07 geführt.

Der Eindruck „Sondermüll“ entsteht aus zwei Gründen:

  • Sulfat: Porenbeton enthält technisch bedingt eine geringe Menge Sulfat in Form von Gips. Laut Hersteller wird Ytong deshalb auf Deponien der Klasse I entsorgt, wie andere gipshaltige Materialien – nicht auf reinen Bauschuttdeponien.
  • Kein normales Recycling: Porenbeton enthält keine grobe Gesteinskörnung und ist sehr porös. Mit Beton und Ziegeln zu Recyclingschotter verarbeitet, würde er das Material unbrauchbar machen.

Deshalb gilt: Ytong gehört weder in den Bauschuttcontainer noch in den leichten Baumischabfall, sondern sortenrein in den Container für Leichtbaustoffe. Dasselbe gilt aus demselben Grund für Rigips und Gipskarton.

Was darf in den Container für Leichtbaustoffe – und was nicht?

Nur Leichtbaustoffe, sortenrein. Fest anhaftender Putz, Mörtel, Kleber und Fliesen dürfen dranbleiben. Befüllt wird bis zur Ladekante.

Das darf rein

  • Ytong, Porenbeton und Gasbeton
  • Bimsstein und Bimsbeton
  • Poroton
  • Rigips, Gipskarton, Gipsfaserplatten wie Fermacell
  • fest anhaftender Putz, Mörtel, Kleber und Fliesen

Das darf nicht rein

  • andere Ziegel, Klinker, Beton, Estrich, loser Bauschutt
  • Metallprofile und Schrauben
  • Holz, Türen, Fenster, Glas
  • Dämmstoffe: Glaswolle, Steinwolle, Styropor
  • Folien, Verpackungen, Kunststoffe
  • Asbest und andere gefährliche Stoffe

Bei Fehlbefüllungen oder nicht sortenreiner Befüllung wird der Container in der Regel zu Baumischabfall schwer umdeklariert und entsprechend abgerechnet. Dämmwolle aus Trockenbauwänden gehört in den Container für KMF Dämm- und Mineralwolle. Wie Sie eine Trockenbauwand Schicht für Schicht richtig trennen, erklärt Rigips und Gipskarton entsorgen.

Leichtbaustoffe, Bauschutt oder Baumischabfall: welcher Container?

Was fällt an?Richtiger Containerab
Nur Ytong, Porenbeton, Bims, Poroton, Rigips – sortenreindieser Container: Leichtbaustoffe289 €
Renovierungsabfall mit bis zu 15 % Ytong, Fliesen oder EstrichBaumischabfall schwer389 €
Rigips mit Holz, Folien, Tapeten, ohne MineralikBaumischabfall leicht309 €
Beton, Ziegel, Fliesen, Estrich ohne LeichtbaustoffeBauschutt sauber–

Fallen Leichtbaustoffe und Bauschutt in größeren Mengen gleichzeitig an, sind zwei getrennte Container meist günstiger als ein gemischter, siehe Wann machen zwei Container Sinn?

Kleine Mengen: Wertstoffhof, BigBag oder Restmüll?

Kleine Mengen Ytong nehmen manche kommunale Wertstoffhöfe an. Ob, wie viel und zu welcher Gebühr, legt jede Kommune selbst fest – vorher beim örtlichen Entsorger nachfragen. In die Restmülltonne gehören Ytong-Steine als Bauabfall nicht.

Für Mengen bis 1 m³ gibt es den BigBag als Alternative zum Container.

Container für Leichtbaustoffe bestellen in 5 Schritten

  1. Sortieren: Metallprofile, Holz und Dämmwolle vorher entfernen.
  2. Postleitzahl eingeben und „Leichtbaustoffe“ wählen.
  3. Größe und Liefertermin festlegen: 3, 5 oder 7 m³. Bis 12 Uhr bestellt, steht der Container in 95 % der Fälle am nächsten Tag.
  4. Befüllen bis zur Ladekante, bis zu 21 Tage lang.
  5. Abholung beauftragen.

Steht der Container auf Gehweg oder Straße, ist eine Genehmigung der Stadt nötig. CURANTO hilft dabei oder bietet sie je nach Verfügbarkeit direkt im Shop mit an, siehe Wann wird eine Stellgenehmigung benötigt? Was der Stellplatz bieten muss: Wie wird ein Absetz- oder Abrollcontainer aufgestellt?

Häufige Fragen zu Ytong, Porenbeton und Leichtbaustoffen

Was kostet es, Ytong-Steine zu entsorgen?

Ab 289 € kostet bei CURANTO ein 3-m³-Container für Ytong und andere Leichtbaustoffe, ab 489 € ein 7-m³-Container – je nach Region bis ab 659 € bzw. ab 1.139 €. Transport, Entsorgung und bis zu 21 Tage Stellzeit sind inklusive, eine Gewichtsgrenze gibt es nicht.

Warum gilt Ytong als Sondermüll?

Ytong ist kein Sondermüll, sondern ein nicht gefährlicher mineralischer Bauabfall. Der Eindruck entsteht, weil Porenbeton technisch bedingt etwas Sulfat in Form von Gips enthält: Er darf deshalb nicht in den Bauschutt, lässt sich nicht mit Beton und Ziegeln recyceln und wird laut Hersteller auf Deponien der Klasse I entsorgt – das macht die Entsorgung aufwendiger als bei normalem Bauschutt.

Kann ich Ytong kostenlos entsorgen?

In der Regel nicht. Nur wenn der örtliche Wertstoffhof Kleinmengen gebührenfrei annimmt, ist die Abgabe kostenlos – ob und wie viel, legt jede Kommune selbst fest. Für größere Mengen ist ein Container ab 289 € der übliche Weg.

Wo kann ich Ytong entsorgen?

Kleine Mengen bei manchen kommunalen Wertstoffhöfen, größere Mengen im Container für Leichtbaustoffe. In den Bauschuttcontainer und in die Restmülltonne gehört Ytong nicht.

Kann ich Ytong im Baumischabfall entsorgen?

Nur im Container für schweren Baumischabfall und nur bis zu 15 % des Volumens; im leichten Baumischabfall ist Ytong ausgeschlossen. Sortenrein im Container für Leichtbaustoffe ist die Entsorgung günstiger.

Kann ich Ytong mit Putz entsorgen?

Ja, fest anhaftender Putz, Mörtel, Kleber und Fliesen sind im Container für Leichtbaustoffe erlaubt. Lose Bauschuttreste gehören dagegen nicht hinein.

Kann ich Rigips und Ytong zusammen entsorgen?

Ja, Rigips, Gipskarton, Gipsfaserplatten, Ytong, Porenbeton, Bims und Poroton dürfen gemeinsam in den Container für Leichtbaustoffe. Metallprofile, Holz und Dämmwolle müssen vorher entfernt werden.

Gehört Poroton in den Container für Leichtbaustoffe?

Ja, Poroton darf bei CURANTO in den Container für Leichtbaustoffe. Andere Ziegel wie Vollziegel oder Klinker gehören dagegen in den Bauschuttcontainer.

Welcher Abfallschlüssel gilt für den Leichtbaustoff-Container?

Der Container für Leichtbaustoffe wird bei CURANTO unter dem AVV-Abfallschlüssel 17 01 07 geführt – nicht gefährlicher mineralischer Bauabfall.

Gibt es eine Gewichtsgrenze?

Nein, befüllt wird bis zur Ladekante, eine Gewichtsgrenze gibt es nicht. Leichtbaustoffe sind voluminös, deshalb im Zweifel eine Containergröße mehr wählen.

Was passiert, wenn der Container nicht sortenrein befüllt ist?

Bei Fehlbefüllungen oder nicht sortenreiner Befüllung wird der Container in der Regel zu Baumischabfall schwer umdeklariert und entsprechend abgerechnet. Deshalb Holz, Metall, Dämmstoffe und losen Bauschutt vorher heraussortieren.

Wie lange darf der Container stehen?

Bis zu 21 Tage Stellzeit sind inklusive, statt der sonst üblichen 7 bis 14 Tage.